Österreichs Nationalteam aus dem 2000er Jahrgang hat die Menüs 18 EHF Championship 2018 gewonnen. Im Finale schlugen die Jungspunde Tschechien mit 23:17. Durch den bärenstarken Erfolg hat sich so automatisch die Mannschaft für das Menüs 20 EURO 2020 qualifiziert. Außerdem darf Jahrgang 2002 an der Menüs 18 EURO 2020 teilnehmen. Innerhalb des Turniers wurden sieben Spiele ausgetragen, die allesamt von Österreich erfolgreich gestaltet werden konnten. Die Torbilanz zeigt die Überlegenheit der Österreicher – 219:114. Die Gegner wurden regelrecht aus den Hallen geschossen. Der niedrigste Sieg war nach dem 27:18 in der Gruppenphase gegen die Niederlande eben jener Finalsieg.
Mit dem Angriff gewinnt man Spiele, mit der Abwehr Meisterschaften
Der Schlüssel zum riesigen Erfolg war die Deckung der Österreicher. Die Gegner konnten sich kaum Chancen erarbeiten und sind regelmäßig am starken Lukas Hutecek gescheitert, der folgerichtig auch zum besten Verteidiger des gesamten Turniers gewählt wurde. Neben ihm konnte auch im gesamten Turnier Constantin Möstl auf sich aufmerksam machen und war in Bestform. Er war vor allem im Finale mit seinen Paraden dafür zuständig, dass die Österreicher von 4:4 auf 8:4 davonziehen konnten und somit den Grundstein für den späteren Finalsieg legen konnten. Durch die starken Paraden und den 4-Punkte-Vorsprung kam im Finale mehr Ruhe ins Spiel der aufgeregten Österreicher, die schließlich bis zum Pausentee auf 12:7 davonziehen konnten. Offensiv war man, wie schon das gesamte Turnier, von allen Positionen sehr gut unterwegs und war für die Gegner kaum auszurechnen. Auch wenn es die Tschechen nach der Pause nochmal unbedingt wissen wollten, hatten die Österreicher doch immer eine Antwort parat. Indes hatte nach dem Sieg Österreichs U18-Coach Roland Marouschek lobende Worte für den Vize-Champion parat. „Tschechien ist eine hervorragende Mannschaft, eine Nation mit großer Handballtradition. Es war von Anfang klar, dass dieses Spiel auf Augenhöhe sein wird. Es ist ein befriedigender Sieg, weil dieses Team, die Spieler, die Betreuer, das gesamte Team, selbst jene die es nicht in den Kader geschafft haben, so großartig zusammengearbeitet haben und an einem Strang gezogen haben“, freute sich Marouschek.