Sechs Wochen mussten die Rapid-Fans warten, jetzt ist die sieglose Zeit für die Hütteldorfer endlich vorbei. Die Grün-Weißen bezwangen die Admira Wacker auswärts mit 2 : 1. Doch der Sieg war in den Schlussminuten hart erarbeitet.
Abstimmungsprobleme in der Defensive
Zu Beginn der Partie sah es nicht so aus, als ob die Grün-Weißen das Spiel für sich entscheiden konnten. Haarsträubende Abstimmungsprobleme in der Abwehr ließen die Admira immer wieder zu hochkarätigen Torchancen kommen. Bereits in der vierten Minute konnte Strebinger einen Monschein-Abschluss gerade noch mit dem Kopf klären, zwei Minuten später bekam Sax den Ball nicht richtig auf den Fuß.
Rapid hingegen konnte die erste Torchance gleich verwandeln. Zwar konnte Admira-Schlussmann einen Schaub-Schuss noch an den Pfosten lenken, doch der Abstauber von Tarnas Szanto ging letztendlich ins Netz. Danach ließ es die Mannschaft von Mike Büskens etwas gemächlicher angehen bis zur 29. Minute, als Thomas Mung an zwei Admira-Spieler vorbei Richtung Tor lief und zum 2 : 0 einschoss. Nach zwei Minuten hätte Jello sogar auf 3 : 0 erhöhen können, verpasste jedoch.
Zittern nach Platzverweis
Nach dem Seitenwechsel wurde das Spiel für die Hütteldorfer zur Zitterpartie. Zunächst verfehlte ein Heber von Lois Schaub nur knapp das Admira-Tor, dann fälschte Rapids Kapitän Hoffmann den Abschluss von Christoph Knasmüllners ins eigene Tor ab. Die Hütteldorfer konzentrierten sich nur noch aufs Verteidigen und ließen die Admira kommen. Ivan Mocinic erwies dein Grün-Weißen in der 76. Minute einen Bärendienst, indem er für ein unnötiges Tackling im Mittelfeld völlig verdient die Gelb-Rote Karte sah. In der Schlussphase musste Rapid noch einmal zittern, als Schmid aus sechs Metern abzog. Torhüter Strebinger konnte jedoch den Ausgleich verhindern. Das glückliche 2 : 1 war der erste Sieg seit dem 18. September, als die Grün-Weißen den SV Mattersburg zu Hause besiegten.