Der HC Bruck wollte wie im Herbst einen Sieg über Sparkasse Schwaz Tirol einfahren. Nach einer starken Aufholjagd musste sich das Team aus der Steiermark jedoch knapp mit 23:24 geschlagen geben. HC Bruck ist denkbar schlecht in dieses Spiel gestartet und bis zur 15. Spielminute, fanden die Spieler kein wirkungsvolles Mittel gegen die sehr starken Tiroler. Die Folge war ein 2:7 Rückstand und zur Pause lagen die Steirer mit 9:15 zurück. Nach Anpfiff zur zweiten Halbzeit ging es eigentlich in dieser Tonlage weiter. Die Tiroler bestimmten das Spielgeschehen nach Belieben. Die Gäste waren bemüht und dennoch betrug der Rückstand zumeist vier bis fünf Tore. Es schien so, als würde alles auf einen klaren und deutlichen Sieg der Gäste hindeuten.
Der HC Bruck kämpfte sich jedoch eindrucksvoll zurück. Die Gastgeber schraubten das Tempo ordentlich in die Höhe und somit kam das Team aus der Steiermark kurz vor dem Schluss bis auf einen Zähler heran. Beim Stand von 22:23, vergab Martin Breg einen Siebenmeter und somit auch die Chance auf den Ausgleich. Breg war mit acht Toren der beste und erfolgreichste Spieler des HC Bruck in diesem Spiel und dann scheiterte er beim wohl wichtigsten Tor. Im Gegenzug erhöhten die Gäste auf 24:22 und machten den Sieg somit klar. Der Anschlusstreffer der Gastgeber kam zu spät und somit gewann Tirol knapp aber doch mit 24:23.
HC Bruck hat sich tapfer und mutig zurückgekämpft. Die erste Halbzeit haben die Hausherren jedoch verschlafen und lagen deutlich zurück. Nach der Pause agierten HC Bruck weitaus aggressiver und ein Punkt wäre am Ende sicherlich sehr verdient gewesen. Ganz anders sieht es natürlich der Coach von Tirol. Speziell die Überlegenheit im ersten Durchgang war überzeugend und ein kleiner Leistungseinbruch ist über 60 Spielminuten ganz normal. Das Tempo war stets hoch und somit wurde es gegen Ende des Spiels noch knapp. Nach der schwachen ersten Hälfte durfte sich niemand wundern und dennoch zeigte die Aufholjagd, welche individuelle Klasse in der Mannschaft steckt. Vor dem Spiel war mit einem hart umkämpften Match zu rechnen und auch wenn der erste Durchgang eher eintönig, war, entwickelte sich diese Begegnung noch zum absoluten Top-Spiel.