EHF Euro Cup: Schwere Aufgaben für Österreich

In der letzten Oktoberwoche 2018 feiert ein völlig neuer Wettbewerb im Handballsport Debüt und Österreich ist dabei. Vier Teams spielen den EHF Euro Cup aus, der eine Art Promo sowie zugleich ein Testlauf für die Europameisterschaft 2020 ist. Er ist so in etwa vergleichbar mit dem Confed Cups im Fußball – nur wesentlich erfolgreicher, wie man beim Europäischen Handballverband hofft. Die drei EM Gastgeber Österreich, Schweden und Norwegen sind für den Euro Cup gesetzt. Dazu kommt der amtierende Europameister Spanien. Die Aufgaben für Österreich, das in Graz sein erstes Spiel bestreiten wird, sind so alles andere als einfach.

Der Spielplan für Österreich
Alle Teams bestreiten drei Partien und treffen direkt aufeinander. Die insgesamt sechs Spiele werden in Blöcken von je zwei Partien an jeweils zwei Tagen ausgetragen. Österreich trifft am 24. Oktober auf Norwegen. Schweden spielt gegen Spanien am 25. Oktober. Weiter geht es am 27. Oktober mit dem Duell zwischen Spanien und Norwegen. Einen Tag (28.10.2018) bestreitet Österreich seine zweite Partie gegen Schweden. Die letzten Partien sind noch nicht terminiert, aber Österreich wird gegen Spanien vor heimischer Kulisse antreten dürfen.

ÖHB: EHF Euro Cup bestmögliche EM-Vorbereitung
Im Lager von Österreich freut man sich auf den neuen Wettbewerb. ÖHB-Chefcoach Patrekur Jóhannesson erklärte, dass der Euro Cup seinem Team die Chance gebe, sich optimal auf die EM vorzubereiten. Die Duelle mit einigen der besten Nationen der Welt seien „sportlich eine enorme Herausforderung“, die seine Mannschaft aber „spielerisch weiterbringt.“ Da man direkt qualifiziert ist, sei es ein „zusätzlicher Vorteil“, dass man sich in der Vorbereitung auf die EM nur mit hochkarätigen Gegnern messe. Deshalb würden er, alle Verantwortliche des ÖHB und seine Spieler sich freuen, bei der Erstausgabe des Wettbewerbes dabei sein zu dürfen.