Red Bull Salzburg kam am Sonntag beim Cashpoint SCR Salzburg über ein 0 : 0 nicht hinaus und vergrößerte dadurch den Abstand zu Tabellenführer Sturm Graz auf vier Punkte. Zwar waren die Bullen die bessere Mannschaft, doch es haperte an der Torchancenverwertung.
Kampf um Platz zwei
Für Spannung war in der oberen Tabellenhälfte durchaus gesorgt. Salzburg hätte mit einem Sieg Sturm Graz gefährlich nah kommen können, Altach wiederum hätte an Rapid Wien vorbei ziehen können und Tabellenplatz zwei für sich erobern können. Die Vorarlberger sind für ihre Heimstärke bekannt. So konnten sie bislang alle Heimspiele in der aktuellen Saison für sich entscheiden. Auch die Formkurve der Salzburger zeigt schon seit Monaten stetig
Salzburg von Beginn an stärker
Beide Teams machten von Beginn an das, was man von ihnen erwartete. Salzburg dominierte das Spiel und versuchte, die starke defensive der Gegner zu überwinden, Altach wartete auf Fehler, um mit schnellen Kontern zu versuchen, die „Bullen“ in Schwierigkeiten zu bringen. Dich beiden Teams fehlte es an Genauigkeit und dem unbedingten Willen zum Abschluss, und so hatten Torchancen in den ersten Minuten Seltenheitswert. Ab der 23 Minute, als Paolo Miranda für ein Foul an Nikola Dovedan die Gelbe Karte sah, kamen die Vorarlberger besser ins Spiel und ließen sich immer häufiger im Salzburger Strafraum sehen. Doch gebracht hat dies genauso wenig wie die beiden Torchancen, die sich Salzburg durch Wanderson in der 30. und Andreas Ulmer in der 32. Minute erarbeiten konnten. In der 34. Minute hatte Dayotchanculle Upamecano die Riesenmöglichkeit zur Führung, als er nach einem Dribbling durch zwei Altacher frei vor Torhüter Andreas Lukse stand.
Die zweite Hälfte verlief zunächst ähnlich wie die erste Halbzeit. Die Salzburger suchten weiterhin nach Lücken in der gut gestaffelten Altacher Verteidigung, die besseren Torchancen hatten die Vorarlberger. Eine Großchance zur Salzburger Führung hatte Soriano in der 65. Minute, mit einem direkten Volleyschuss, den Lukse aber mit einer Glanzparade parieren konnte. Danach schienen sich beide Mannschaften mit dem Remis zufrieden zu geben. Altach zog sich mehr und mehr zurück, Salzburg konnte die sich daraus ergebenen Räume nicht nutzen.